Mister Secret (Masters of Love 2)

Erschienen: Juni 2020

Bibliographische Angaben

 Nina Restemeier (Übersetzerin)

Couch-Wertung

7
Story
Erotik-Faktor

Story

Ein dicker, romantisch-erotischer Schmöker mit Humor und Dramatik.

Erotik-Faktor

Viel Liebe, Dramatik verhältnismäßig wenig Sex.

Leser-Wertung

-
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Sigrid Tinz
Frauenversteher und Sexgott

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Jul 2020

Der titelgebende Mister Secret ist ein gewisser Mister Feelgood, der unter diesem Usernamen auf instagram ein Profil betreibt. Ein sehr beliebtes Profil mit vielen Followerinnen, die einerseits seinen sexy Körper mögen und andererseits auch seine bewegenden emotionalen Posts, in denen er seine männliche Arschlochhaftigkeit und Beziehungsunfähigkeit reflektiert. Frauenversteher und Sexgott in einem, perfekt.

Influencer als Romanfigur

Auch Asha ist seine Followerin. Sie schwelgt in jeder freien Minute in Sexträumen von diesem unbekannten Mann. Außerdem ist sie Lektorin in einem leicht kriselnden Verlag und dringend auf der Suche nach einem neuen Bestseller. Wäre nicht die Geschichte von Mister Feelgood vielleicht genau das Richtige? … und sie müsste ihn dafür persönlich kennenlernen.

Gedacht, getan. Schnell aber merkt Ahsa, dass wenig an dem, was sein Profil zu bieten hat, stimmt, dass es nur Fassade ist. Hinter der unglaubliche Verwicklungen aus der Vergangenheit der beiden stecken. Trotzdem ziehen sie sich sexuell an wie zwei Magneten.

Buchprojekt und Beziehung

So wird aus dem gemeinsamen Buchprojekt ein Beziehungsprojekt – beides mit vielen Hindernissen. Auch Asha trägt nämlich ihr Päckchen. Nach außen ist sie die Frau, die einen Mann nach dem anderen verschleißt, weil ihr keiner lange gut genug ist; innerlich ist sie wegen früherer traumatischer Erfahrungen panisch vor einer zu engen Bindung. Beide haben also mehr oder weniger dunkle Geheimnisse, die sie vor dem anderen zu verbergen versuchen und dann doch gemeinsam entdecken. Weil sie verhältnismäßig partnerschaftlich handeln und denken und wenig egoistisch, sind das zwar intensive Szenen, aber sie schaffen es ihre Probleme zu lösen. Und so steht dann einem Happy End nichts im Wege. Ein bisschen wenig Sex haben die beiden angemessen der Leidenschaft die ständig mitschwingt, aber wenn so viel passiert, braucht halt auch das restliche Lebens seinen Platz.

Fazit:

Die Story ist modern und schräg, die Schicksale der beiden Hauptfiguren so ungewöhnlich und unglaublich miteinander verstrickt, dass man bis zur letzten Seite immer noch mal überrascht wird. Das Sexleben der beiden ist durchaus leidenschaftlich und erotisch, aber weniger unglaublich und ungewöhnlich. Trotzdem: Insgesamt ein runder Roman für den Sommer.

Mister Secret (Masters of Love 2)

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Letzte Kommentare:
12.07.2020 19:59:10
AmaraSummer

Zweite Chance

Die Romance Reihe „Masters of Love“ stammt aus der Feder von Leisa Rayven. Die deutsche Übersetzung des zweiten Bandes erschien 2020 im LYX Verlag unter dem Titel „Mister Secret“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Asha Tate und „Professor Feelgood“.

Asha arbeitet als Lektorin. Völlig unerwartet wird sie mit einer scheinbar unlösbaren Aufgabe konfrontiert, von der ihre berufliche Zukunft abhängt. Innerhalb von zwei Wochen muss sie den nächsten Bestseller finden. Asha setzt all ihre Hoffnung in das Instagram-Profil von „Professor Feelgood“ - doch dann begegnet sie dem mysteriösen Mann und ihre Welt stürzt ins Chaos.

Asha, aus deren Sicht das komplette Buch erzählt wird, ist Edens kleine Schwester. Da sie im ersten Band nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat, war ich umso neugieriger auf ihre Geschichte. Asha ist eine hoffnungslose Romantikerin, die davon träumt die große Liebe zu finden. Bis zu dem Moment als „Professor Feelgood“ das erste Mal auftaucht, war mir Asha sympathisch und ich konnte mich ohne Probleme in sie hineinversetzen. Etliche Male konnte sie mich zum Lachen bringen und ich habe sie für ihren Kampfgeist bewundert. Obwohl eine Unbekannte Person ihr das Leben schwer macht gibt sie nicht auf, doch dann tritt „Professor Feelgood“ in Erscheinung und plötzlich entwickelt sich Asha in eine Richtung, mit der ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte. Am Ende war von meiner anfänglichen Sympathie nichts mehr übrig.

Ein Aspekt, auf den ich gerne näher eingehen möchte, ist Ashas Sexleben, dass man durchaus als kompliziert beschreiben kann. Aus einem bestimmten Grund fällt es Asha schwer mit einem Mann zu schlafen. Das gilt jedoch nicht für „Professor Feelgood“, denn sobald die beiden das erste Mal miteinander schlafen lösen sich Ashas Probleme einfach so in Luft auf. Ich finde es sehr schade, dass dieser so wichtige Moment für Asha so unrealistisch dargestellt wurde.

Die Identität von „Professor Feelgood“ wird erst im Buch gelüftet. Da ich niemanden spoilern möchte, werde ich seinen wahren Namen nicht nennen. Mein erster Eindruck war alles andere als positiv, denn bei seinem ersten Treffen mit Asha zeigt sich „Professor Feelgood“ nicht gerade von seiner besten Seite. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser immer mehr Details über sein Leben und am Ende ist es mir tatsächlich gelungen eine Art Bindung zu ihm aufzubauen. Manche seiner Entscheidungen konnte ich allerdings bis zum Schluss nicht nachvollziehen, was vielleicht daran liegt, dass wir keinen Einblick in seine Gedanken bekommen.

Seitdem ich Liebesromane für mich entdeckt habe, habe ich gewisse Vorlieben entwickelt. Dazu gehören definitiv Happy Ends. Ich liebe es, wenn sie romantisch sind, allerdings sollten sie dabei niemals kitschig werden, weil ich das überhaupt nicht mag. Als ich das letzte Kapitel von „Mister Secret“ gelesen habe, war meine erster Gedanke was für ein schönes Ende, doch dann passiert etwas womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Mal abgesehen davon, dass ich dieses Ereignis sehr kitschig fand, hat es kein bisschen zum bisherigen Verlauf der Geschichte gepasst.

Neben Asha und „Professor Feelgood“ spielen natürlich auch die Charaktere aus „Mister Romance“ eine Rolle. Ganz besonders gefreut habe ich mich über den Auftritt von Nannabeth und Moby Duck. Einer meiner absoluten Lieblingscharaktere war Joanna eine Arbeitskollegin und gute Freundin von Asha, die eine sehr interessante Lebensgeschichte hat.

Die Übersetzung von Leisa Rayvens Schreibstil ließ sich gewohnt angenehm lesen und die vielen witzigen Wortkreationen, über die ich jedes Mal lache musste, haben dem Buch das gewisse Etwas gegeben. Die Länge der Kapitel war in Ordnung.

Fazit
Die Umsetzung von „Mister Secret“ konnte mich nur teilweise überzeugen. Das Buch fängt sehr vielversprechend an, entwickelt sich jedoch im Laufe der Geschichte in eine Richtung, mit der ich mich nicht anfreunden konnte.

Klassiker
der erotischen Literatur

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