His Banana

Erschienen: Oktober 2019

Bibliographische Angaben

 Vanessa Lamatsch (Übersetzerin)

Couch-Wertung

10
Story
Erotik-Faktor

Story

Chaotische Praktikantin erweicht perfektionistischen Chef, und das alles wegen und mit seiner Banane.

Erotik-Faktor

Die Sexszenen passen in das amüsante Gesamtarrangement, sind aber etwas weniger satirisch, albern und überzeichnet als der Rest. Und ziemlich heiß.

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Sigrid Tinz
Obst ist gesund, Lachen auch

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Dez 2019

Natasha ist jung, leicht chaotisch, ziemlich arm und versucht als Journalistin Fuß zu fassen, sie arbeitet bei einem Buisness-Magazin. Bei ihrem Chef ist sie gerade nicht besonders wohlgelitten, aber sie bekommt eine Chance: Sich als Praktikantin bei der Firma "Galleon Enterprises" anstellen zu lassen und undercover pikante Details über den Chef  zu recherchieren. Dieser Chef ist Bruce Chamberson, zusammen mit seinem Zwillingsbruder führt er die Geschäfte. Die beiden kommen aus schlimmen Verhältnissen und haben sich hochgearbeitet. Sie sind ein super Team, aber sehr unterschiedlich. William ist der lässige Lebemann, lustig und ein echter Womanizer; Bruce sieht zwar ebenfalls aus wie ein Supermodel, aber er ist perfektionistisch bis zur Zwanghaftigkeit, um ja nicht die Kontrolle über alles zu verlieren. So hat er einen streng geregelten Tagesablauf aus Sport, Arbeit und Ernährung und dazu gehört zum Beispiel jeden Vormittag eine Banane zu essen. Wovon Natasha nichts weiß. Und während sie auf ihr Vorstellungsgespräch wartet, freut sie sich über den Obstkorb fürs Personal und greift zu. Als Bruce kommt, sie hereinzurufen, kaut sie gerade genüsslich die Banane. Seine Banane.

Typischer Plot

So weit so typisch – reicher Sexroboter trifft lebensfrohes Mädchen aus dem Volke. Aber schon ein paar Sätze weiter zeigt das Buch, das mehr drin steckt. Denn nachdem Natasha das Vorstellungsgespräch überstanden und tatsächlich den Job bekommen hat, hadert sie nicht etwa mit sich und ihrem Patzer, sondern ist stolz darauf. Dass sie nicht jedesmal in haltloses Kichern ausgebrochen ist, wenn Bruce sie erneut darauf hingewiesen hat, dass es seine Banane ist und war, die sie da im Mund hatte. Und als Leser lässt man die ganze „Sie esssen meine Banane! - Wie, ihre Banane?“-Szene noch mal Revue passieren und muss um so mehr lachen.
Auch in vielen anderen Details ist der Plot so wie in vielen typischen Erotikromanen dieser Art, aber albern überzeichnet und einfach lustig. So nimmt er sie mit zu einem wichtigen Termin - und sie betrinkt sich vorsätzlich und peinlichst, nur um ihn zu ärgern. Oder: Natasha hat ein Haustier, das auch Bruce Herz berührt, aber es ist kein Kätzchen, sondern eine fette französische Bilddogge, die oft unter Durchfall leidet.

Herrlicher Stil

Nach vielen herrlichen Szenen dieser Art kommen die beiden sich dann doch ziemlich nah und näher. Sie werden netter miteinander, aber auch immer noch ist alles eine Spur drüber: Der erste Blow-Job, den Natasha jemanden gibt, ist für den erfahrenen Bruce der beste seines Lebens. Allerdings: Obwohl überzeichnet, sind die Sexszenen durchaus heiß und intenisv zu lesen. Für spitzen Humor sorgt immer auch Zwilling William; und Natashas Bruder Breaden hat mit seinen systemkritischen Kommentaren als linksradikaler Sozialschmarotzer ebenfalls eine tolle Rolle.
Und dann kommt der langsam auftauende Bruce doch tatsächlich dahinter, dass seine süße und etwas tolpatschige, sexy Praktikantin gar keine Praktikantin ist, sondern Undercover-Journalistin. Das wird ein großes Drama, auch hier wieder humorvoll noch ein bisschen größer als es in solchen Geschichten üblich ist. Ohne zuviel veraten zu wollen: es geht natürlich am Ende doch gut aus. Denn Natasha findet genau den richtigen Weg, den kopfscheuen Bananen-Bruce wieder einzufangen; unter anderem, weil sie ein Naturtalent im Umgang mit seiner Banane ist. Kaum kriegt sie ihn zwischen die Finger (oder so), hört er die Englein singen.

Fazit

Liebe kann auch lustig sein und wer das mag, für den ist dieses Buch genau das richtige. Allein das ganze Getue um Bruces Banane – die Mittagsbanane und die in seiner Hose – macht Spaß. Alle Charaktere sind leicht bis stark überzeichnet, aber total sympathisch. Auch die Sexsezenen sind wie alles im Buch ein bisschen „too much“, aber sehr, sehr erotisch. 

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