To all the boys I've fucked before

Erschienen: Oktober 2020

Couch-Wertung

7
Story
Erotik-Faktor

Story

Die Story und ihre Protagonistin wirken authentisch. Die Irrungen und Wirrungen des Datinglebens sind mit all ihren Höhen und Tiefen beschrieben. Julie Schmidt nimmt kein Blatt vor den Mund, was durchaus sehr erfrischend sein kann.

Erotik-Faktor

Das Buch beinhaltet viel Sex, der allerdings nicht immer sexy ist. Dem Buch scheint es auch eher um eine realistische Darstellung zu gehen.

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Lena Bräuer
Irrungen und Wirrungen einer Single-Frau

Buch-Rezension von Lena Bräuer Aug 2021

Julie Schmidt ist die Autorin und Protagonistin des Buches und beschreibt auf lustige und schonungslose Weise, wie es sich als Single lebt, der gerne und viel Sex hat, aber eigentlich noch viel lieber die große Liebe finden würde.

Julie hat ein Problem, sie verliebt sich ausschließlich in beziehungsunfähige Arschlöcher, und was dann am Ende bleibt, ist die Enttäuschung und ein gebrochenes Herz. Irgendwann reicht es Julie und sie entscheidet sich für One-Night-Stands, Sex ohne Gefühl und lernt, dass es vielleicht nicht nur die Männer sind, die ein Problem mit der eigenen Gefühlswelt haben.

To all the boys I´ve loved fucked before

Julie stellt uns all die Männer vor, mit denen es nicht geklappt hat. Ob es die erste große Liebe ist, die schnelle Nummer, Freundschaft Plus oder die toxische Beziehung mit großartigem Sex und schmerzhaften Erkenntnissen. Julies Erfahrungen wirken authentisch. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, was sehr erfrischend ist. Es bleibt dem Leser überlassen, ob er sich mit ihr anfreunden kann, denn Julie verstellt sich nicht. Wer durchweg heiße Sexstorys erwartet, wird enttäuscht sein, denn in dem Buch geht es durchaus etwas realistischer zur Sache. Es gibt aber, wie es der Titel des Buches vermuten lässt sehr viel Sex, auch sehr explizit beschriebenen Sex, aber dieser wirkt unverfälscht und echt.

Fazit

Teilweise dreht sich das Buch etwas im Kreis und die Dramatik und die Entscheidungen Julies können den Leser schon mal auf eine Geduldsprobe stellen. Besonders interessant wird es aber, wenn Julie sich selber in die Mangel nimmt und anfängt zu wachsen und ihre Persönlichkeit sich jenseits der Männer weiterentwickelt. Ich denke, dass sich viele Frauen durchaus in der Protagonistin wiedererkennen und dem Buch viel abgewinnen können.

To all the boys I've fucked before

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