Couch-Wertung

7
Story
Erotik-Faktor

Story

20 Kurzgeschichten rund um alles, was sich zum Thema Liebe und Sex so erleben lässt.

Erotik-Faktor

Der eigentliche Akt ist meist ausgeblendet, hier muss die Fantasie der Leserschaft selbst Hand anlegen.

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
12345678910

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 10
0 x 9
1 x 8
0 x 7
0 x 6
0 x 5
0 x 4
0 x 3
0 x 2
0 x 1
B:90
V:2
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":1,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":1}
Sigrid Tinz
Überraschung

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Jan 2020

Das Buch beginnt mit einem Zitat von Wilhelm Busch: „Stets findet Überraschung statt, da wo man's nicht erwartet hat.“ Auch wenn der große Dichter es wohl nicht sexuell gemeint haben dürfte, passt sein Spruch auch im erotischen Kontext reichlich oft. Dass sich die Liebe nicht planen lässt und oft unerwartete Wendungen nimmt, hat sicherlich jeder schon mal erlebt.

So war es nicht geplant!

Solche unerwarteten Wendungen in langjährigen Beziehungen, Affären oder Dates hat der Autor für dieses Buch gesammelt und in unterhaltsame Kurzgeschichten gepackt. Da ist die Frau, die ihren Mann beim Frühschwimmen überraschen will – und ihn dort mit seiner Geliebten antrifft. Da ist der Mann, der mit seiner Affäre eine Kreuzfahrt macht um endlich mal Zeit mit ihr zu haben und am Tisch im Restaurant die Nachbarsfamilie als Tischkollegen hat. Da ist ein Hund, der den von einer erlebnishungrigen Strohwitwe engagierten Callboy überschwänglich begrüßt – weil der Hund ihn kennt; wenn die Frau mal auf Dienstreise ist, engagiert der Hausherr offensichtlich den gleichen Mann als Sex-Dienstleister. Da sind zwei junge Frauen, die einen Spaß daran haben, Sugar-Daddys zu daten, sich gegenseitig ihre Errungenschaften präsentieren und sich über deren Ehefrauen lustig zu machen, unbekannterweise. Bis die eine feststellen muss, es ist nicht Georg, den die Freundin ihr da auf dem Datingprofil zeigt. Sondern Heinrich – ihr Vater; und die vertrocknente Olle zuhause ist ihre Mutter.
Zusammenfassend: „Ein erotischer Aperitif“. So verkündet es der Klappentext und das trifft es ziemlich genau.
Das Zwischenmenschliche und die Verwicklungen stehen im Vordergrund und die Geschichten hören allesamt da auf, wo es zur Sache geht.

Wer es erotisch will braucht Fantasie

Aber wer ein bisschen Fantasie hat, dessen Kopfkino geht dann sofort weiter. Was werden die Beteiligten wohl jetzt tun? Was würde man selber tun? Was wünscht man den Hauptfiguren, wie das Ganze ausgeht? Und genauso, wie man automatisch in Gedanken die Geschichten weiterspinnt, lassen sich auch die erotischen Szenen weiter ausschmücken.

Fazit

Ein kurzes Büchlein voller noch kürzerer Geschichten, die sich alle um unerwartete Verwicklungen im Liebesleben drehen. Die körperliche Liebe selbst bleibt eher im Bereich des Vagen, aber die Geschichten regen in jeder Hinsicht an, sie weiterzuspinnen.

Deine Meinung zu »Seitentriebe«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
Schreibe den ersten Kommentar zu diesem Buch.

Klassiker
der erotischen Literatur

Sex ist so alt wie die Menschheit. Wann und wie die Erotik dazu kam, wissen wir nicht. Was wir wissen: Erotische Literatur gibt es nicht erst seit Fifty Shades of Grey, sondern seit es Literatur gibt, seit es Bücher gibt, vielleicht sogar, seit es Schrift gibt.

mehr erfahren