Couch-Wertung

5
Story
Erotik-Faktor

Story

Ein ziemlich komplexer Plot, der sich während des Lesens allerdings als flach heraustellt und nur der Rahmen ist für Biancas zweiten sexuellen Frühling.

Erotik-Faktor

Der Sex - im wesentlichen BDSM- und kein romantischer Blümchensex - ist explizit, abwechslungsreich und ausführlich beschrieben.

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Sigrid Tinz
Sex hot, Story flau

Buch-Rezension von Sigrid Tinz Okt 2018

Biancas Mann ist vor einiger Zeit plötzlich gestorben, die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, Alexander, 11. Mittlerweile ist die schlimmste Zeit vorbei, das Leben geht weiter. Biancas Chef bietet ihr einen Karrieresprung an, als seine persönliche Assistentin. Eine Chance, auch finanziell, und sie hat große Lust dazu. Der neue Posten wäre allerdings mit vielen Dienstreisen verbunden; sie müsste sich also um eine gute Lösung für ihren Sohn bemühen, für die Zeit, in der sie abwesend ist. Gleichzeitig findet sie ihren Chef auch als Mann nicht schlecht. UUnd auch das wird langsam wieder ein Thema in ihrem Leben: Ausgehen, Flirten, Männer, Sex, vielleicht eine neue Liebe. Um nur Witwe und Mutter zu sein ist sie zu jung. Sie sagt also ihrem Chef zu. Für Alexander bucht sie bei einer Haushalts-Dienstleistungsfirma einen Babysitter, einen Mann für ihren Sohn. Gleich beim ersten Kennenlernen stimmt die Chemie zwischen Alexander und Holger, perfekt. Und beim weiteren Gespräch über die Formalitäten knistert es auch zwischen Bianca und Holger. Schöne Aussichten. Der Freund ihrer besten Freundin, Joe, kennt Holger: die beiden sind regelmäßig Gäste - Doms - in einem BDSM-Club. Und so geht es für Bianca nicht nur um um endlich mal wieder Sex oder eine mögliche neue Liebe, sondern auch um ganz neue Erfahrungen in einer ihr bisher unbekannten Welt.

Randvoller Plot, aber knapp gehalten

Viel los in Biancas Leben, das könnte sehr interessant für den Leser sein, wenn der umfangreiche Plot mit mehr Leben gefüllt wäre. Und nicht nur mit Sex. Natürlich geht es auch und in erster Linie darum. Der Sex ist explizit, abwechslungsreich und ausführlich beschrieben, von der Wahl der Unterwäsche für den ersten gemeinsamen Club-Besuch bis zur Dusche nach einem anstrengenden, erfüllenden Club-Abend. Bianca erlebt da nicht nur ihre ersten BDSM-Sessions - als Anfängerin - sondern beschreibt auch viele Szene, die sie bei bereits Fortgeschrittenen beobachtet. Dadurch hat es einerseits eine persönliche, authentische Note, gleichzeitig gibt es unglaublich viel unterschiedlichen Sex.

Und dann kommt noch der Nebel

Soweit so gut, aber dann kommt auch noch der titelgebende Nebel. Ab und zu, wenn Bianca in ihre vielen Gedanken versunken ist, fühlt sie sich in eine Art Nebel eingehüllt, mit dem sie auch kommuniziert. Auf so eine handfeste Art, dass diese ja theoretisch eher mysthische Komponente direkt Humor in die Handlung bringt, auch wenn es vermutlich gar nicht gewollt ist. Ein Beispiel: Als sie darüber sinniert, ob das mit dem Holger und seinem Dominanzgehabe wirklich etwas für sie ist und was da noch auf sie zukommt, gibt ihr der Nebel den Rat, doch einfach mal im Internet nach BDSM und weiteren Stichworten zu suchen.

Dass Bianca sich Gedanken macht, kann man verstehen. Sie, die gerade anfängt wieder zu leben und sich mal mit ihrem Chef und auch mal mit Holger vergnügt, den einen eher scharf findet, den anderen durchaus liebenswert, wird von beiden geschlagen - gespankt, wie man fachlich korrekt sagt, aber ohne es wirklich zu wollen. Holger, der ebenfalls sehr in Bianca verliebt ist, macht ihr mehrmals mit Gewalt statt mit Verführungskunst klar, zu wem sie seiner Meinung nach gehört. Und sie gehorcht. Nicht, um ihm einen Gefallen zu tun, sondern, weil sie Angst hat, dass er sie wieder demütigt und schlägt und ihr eine Szene macht.

Es ist nur eine Geschichte. Und in diesem Rahmen können solcheharten  Fantasien, die im wahren Leben als Nötigung und Vergewaltigung gelten würden, durchaus reizvoll sein.

Kein Blümchensex, aber Happy End

Netten, innigen oder auch verspielten Blümchensex haben die beiden wenig, die romantische Seite ihrer Beziehung wird in bei gemeinsamen Familienszenen ausgelebt, etwa wenn sie über Guglhupfrezepte fachsimpeln oder etwas mit dem Kind unternehmen oder Biancas Eltern besuchen.

Am Ende hat Holger in Bianca sein Mädchen gefunden, eine Frau die er liebt und die auch noch die perfekte Sub für ihn sein will. Bianca ihren Mann, einen Ersatzvater für ihren Sohn. Und dann gibt es noch einen Dreier mit dem Chef und alle sind glücklich.

Fazit

Die Story hat viele interessante Handlungsfäden - die dann leider recht knapp nur zu der Wäscheleine gekordelt sind, an denen die Sex-Szenen aufgehängt werden. Die wiederum sind äußerst ausführlich und durchaus authentisch beschrieben, sehr detailliert bis in die anatomischen Details und: ob im Schlafzimmer oder im Club geprägt von Dominanz und Unterwerfung, BDSM-Praktiken und den dazugehörigen Sex-Spielzeugen. Blümchen-Sex gibt es keinen.

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